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Das Idealische der Gestalt des Pagen, des unerschrockenen Mädchens, das aus tiefer Verehrung Gustav Adolfs den Soldatenrock seines Vaters anlegt, an der Seite des Königs kämpft und schließlich in den Tod geht, bietet gerade Acht-Klässlern viele Gestaltungsmöglichkeiten. Das Schicksal des Pagen bricht sich in vielfältiger Art an dem der anderen Personen und erzeugt ein verworrenes Geflecht von Schuld, Verwirrung, Vertrauen und Liebe. Leitmotive wie Larve, Maske, Verkleidungen, sogar Parallelverkleidungen führen zu diesen schicksalhaften Verbindungen und bestimmen den Spannungsbogen des Handlungsverlaufes zwischen Leidenschaft und Gerechtigkeit, Leben und Tod, Gottvertrauen und Fatalismus, Heiterkeit und Tragik.