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Abb. Eurythmische Korrespondenz

Hans Reipert


EURYTHMISCHE KORRESPONDENZ


16 Ausgaben der Eurythmischen Korrrespondenz (1952-1958), hrsg.v. Hans Reipert
EAN: 978-3-931370-70-1 ISBN: 3-931370-70-4 320 S. 145x200 mm 11.50 € Anzahl erhöhen
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Stichworte:
Eurythmieunterricht, Toneurythmie, Lauteurythmie, Rudolf Steiner, Waldorf-Pädagogik,Waldorferziehung, Anthroposophie


Aus der Buchbesprechung von Ulf Matthiesen in Auftakt, Zeitschrift für den Berufsverband der Eurythmisten:

Hans Reipert war einer der ersten männlichen Eurythmisten - er nahm an Rudolf Steiners Toneurythmiekurs 1924 teil, arbeitete ab 1930 unter Marie Steiner in Dornach und war nach dem 2.Welt- krieg an der Freien Waldorfschule in Hannover langjährig als Eurythmielehrer tätig.

Von 1952 bis 1958 gab er die sogenannte «Eurythmische Korre- spondenz» heraus, eine Zeitschrift, in der die Eurythmisten der da- maligen Zeit ein Forum zum Austausch über alle die Eurythmie betreffende Fragen finden sollten.

Seine Tochtet hat diese Schriftenreihe nun mit Hilfe des Otanes-Ver- lages, der in den vergangenen Jahren ganz ausgezeichnete Fachpubli- kationen für die Eurythmie veröffentlicht hat, neu herausgegeben. Wer glaubt, Themen, die vor fünfzig Jahren die Ciemüter bewegten, seien heute doch vermutlich nicht mehr aktuell, der sieht sich gleich auf den ersten Seiten seiner Lektüre eines Besseren belehrt: Da ist die Rede von einer Krise der Eurythmie, davon, dass die «Urangaben» nicht mehr genügend befolgt würden, von der Jugend, die durch die zunehmende Technisierung immer weniger ansprechbar sei für die pädagogischen Inhalte der Waldorfschule, und auch Klagen finden sich über die Unzulänglichkeit der physischen Grundlage der Kinder und der Erwachsenen in den sogenannten Laienkursen.

Das eigentlich Interessante an dieser Korrespondenz aber ist der angeregte und den heutigen Leser unmittelbar packende Austausch über Grundelemente der Eurythmie und ihre Anwendung in der Pädagogik. Hierzu nehmen unter anderen Annemarie Dubach- Donath und Erna van Deventer-Wolfram Stellung, die ja zu den Eurythmistinnen gehörten, die noch mit Rudolf Steiner gemein- sam an der Entwicklung der Eurythmie arbeiteten. Man ist sich durchaus nicht immer einig über das gemeinsam oder getrennt von- einander mit dem «Doktor» Erlebte, und gerade hierdurch kann man einmal neu erfassen, wie freilassend und offenbar immer auch konkret bezogen auf den Austausch mit den jeweiligen künstleri- schen Persönlichkeiten Rudolf Steiner mit der Eurythmie und den Eurythmisten lebte.


Mit Beiträgen von:
Aschenbrenner, Michael; Beck, Irmela; Bellmann, Margarete; Bernau, Ruth; Bollig, Tilla-Marie; Brons-Morell, Martha; Brun-Simon, Gulle; Copple, Rudolf; Custer, Christine; Diestel, Hedwig; Dubach-Donath, Annemarie; Eckinger-Passolt, Herta; Gärtner, Elisabeth; Gedde, Liesel; Gerber-Plury, Elisabeth; Hartmann, Nancy; Hillebrand, Mathilde; Holtsmark, Torger; Husemann, Dr. med. Gisbert; Jachimski, Eva; Kischnik, Rudolf; Klink, Else; Klug-Schilbach, Erika; Knijpenga-Heidema, Wies; Kralemann, Luz; Lamerdin, Gretel; Lauboeck, Ernst; Leinhas, Flossie; Lickinty, Prof. Dr. med. Fritz; Maier-Smits, Lory; Münch, Edith; Naurath, Werner; Neovius, Signe; Oye, Irmgard; Palgen-Britz, Hilde Maria; Poppelbaum, Dr. Hermann; Prütz, Elena; Pusch-Barnett, Ruth; Rath,Helga; Reipert, Hans; Reipert, Irmgard; Reisinger, Helene; Rettig, Helene; Reuter, Eva; Richards, Mary; Riches, Thomas; Ritter-Röhrle, Edith; Russ, Johanna; Salzmann, Irmentraud; Samyslowa, Olga; Seiffert, Ursula; Spock, Majorie (Hiddy); Steglich, Elisabeth; van Deventer-Wolfram, Erna; von Albrecht, Elisabeth; von Baditz, Nora; von Baravalle-Kimball, Ilse; von Baravalle, Prof. Dr. Hermann; Weiß, Hilde; Wiesberger, Hella; Woldyk, Willy; Wolf, Vera; Wreschner, Sonja; Zähringer, Irmgard; Zlab, Claire; Zuccoli, Elena.